Kinder- und Jugendtheater
Zu einer der schönsten Traditionen der Volksbühne gehört schon seit den Anfängen vor mehr als 60 Jahren das Kinder- und Jugendtheater: Die Töchter und Söhne der Mitglieder sollen ja schon möglichst früh „Bühnenluft“ schnuppern. Viele aus dem aktuellen Spielerkreis haben Ihre ersten Bühnenschritte bereits im zarten Vorschulalter gemacht und profitieren nun natürlich von der jahrelangen Erfahrung, auch wenn sie grad mal erst die Volljährigkeit erreicht haben.
Seit einigen Jahren wird zur Weihnachtszeit sogar ein eigens geschriebenes Stück inszeniert – denn „von der Stange“ gibt es für unsere 15 bis 20 Nachwuchsschauspieler/Innen im Alter zwischen drei und 17 Jahren keine passenden Vorlagen. Ursprünglich nur als Höhepunkt für die eigene Vereinsweihnachtsfeier gedacht, hat die Jugendgruppe schon bald nach der Gründung auch für Vereine und Institutionen der Umgebung gespielt. Wäre ja auch schade, das Erlernte nur an einem Nachmittag zur Geltung zu bringen. Wer also Interesse hat, seine Weihnachtsfeier mit unserem Kinder- und Jugendtheater zu verschönern, kann
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Spielbetrieb
Mit fünf Inszenierungen in der Spielzeit von Oktober bis April gehört die Volksbühne Neubiberg-Ottobrunn zu den fleißigsten Heimatbühnen in Bayern. Dass Sie sich aufgrund der Stücke-Vielfalt und den gebotenen darstellerischen Leistungen einen gewissen Namen erspielt hat, macht alle Mitwirkenden berechtigterweise schon ein bisschen stolz. 50 Aufführungen pro Saison vor fast immer ausverkauftem Haus, ein treues Stammpublikum sowie durchweg gute Pressekritiken zeigen, dass der eingeschlagene Weg, bayerisches Volkstheater auf hohem Niveau zu bieten, ankommt.
Es ist aber in der heutigen Zeit, in der jeder so viele Verpflichtungen und verschiedene Hobbies hat, nicht immer leicht, sowohl die Anzahl der Stücke als auch das Spielniveau aufrecht zu erhalten. Die gut 50 Schauspielerinnen und Schauspieler so einzusetzen, dass man den verschiedenen Typen, der zeitlichen Verfügbarkeit des Einzelnen und seinem Können gerecht wird, verlangt Einfühlungsvermögen, Durchsetzungskraft und Einfallsreichtum – eine echte Managementaufgabe für die Theaterleitung.
Mit ein paar mehr Darsteller/Innen wäre die Aufgabe besser zu meistern. Dabei spielt es keine Rolle, ob man als schneidiger Bursch, junge Dame oder rüstiger Großvater seine Liebe zur Schauspielerei entdeckt: Viele Talente blühen im Verborgenen und müssen nur geweckt werden. Probieren Sie`s doch einfach mal aus. Kontaktieren Sie uns per
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oder sprechen Sie uns bei Ihren nächsten Theaterbesuch im Leiberheim einfach an.
Soufflieren
Es ist nicht ganz einfach, ernst zu bleiben, wenn die da oben auf der Bühne wieder mal ein komödiantisches Feuerwerk zünden. Der Saal tobt und die Darsteller erfreuen sich am munteren Improvisieren. Aber jetzt sollte es schon mal wieder im vorgesehenen Text weitergehen – wie war der noch gleich? Ein unauffälliger Blick nach unten in den Souffleur-Kasten genügt. Denn dort sitzt hochkonzentriert und in ständiger Bereitschaft auszuhelfen – die Souffleuse. Sie kennt ihre Pappenheimer, weiß genau, wer an welcher Stelle öfter mal hängt und wer gerne einen Fingerzeig hat, wenn er drankommt.
Da ist es nicht damit getan, einfach nur mitzulesen. Man muss das Stück schon kennen, Unvorhergesehenes darf einen nicht aus der Ruhe bringen und ständig ist man auf der Hut, dass die so gefürchteten „Hänger“ von den Zuschauern erst gar nicht wahrgenommen werden. Dafür gibt es nach jeder Aufführung ein dickes „Dankeschön“ der Schauspieler.
Theater fasziniert Sie, und Sie wollen hautnah dabei sein? Warum nicht bei der Volksbühne soufflieren?
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Maske
Die für die Rolle der Oma vorgesehene Darstellerin schaut eigentlich noch viel zu jung aus: kein graues Haar und kaum Falten. Und ihr Enkel, der im ersten Akt frisch rasiert und adrett daher kommt, soll im zweiten einen Dreitagebart haben und recht zerzaust aussehen. Da heißt es in den Schminktopf zu greifen, Haare zu richten, Falten zu „malen“…Weil aber alles lebensecht aussehen soll und man ja schließlich gehobene Ansprüche an sich selbst hat, tüfteln die Maskenbildnerinnen der Volksbühne an jeder Figur mit großer Hingabe.
Die „Schminkerin“ vergangener Tage, als rote Bäckchen und schwarze Stirnfalten noch genügten, hat ausgedient. Es sollen ja in einem Kostümstück aus dem vorigen Jahrhundert die prachtvollen Frisuren der Damen wirklich haargenau passen, und welcher männliche Darsteller hat schon einen fein gezwirbelten Schnurrbart? Fortbildungskurse helfen dabei, die schwierigen Anforderungen immer wieder zu meistern und so manch „altgediente“ Kollegin weiß fast immer einen Rat.
Wenn Sie jetzt denken, „das wär was für mich“, dann nehmen Sie doch einfach
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mit uns auf.
Inspizienz
Der Vorhang geht auf, der Bauer sitzt gemütlich am Kaffeetisch und liest Zeitung. Seine Frau kommt dazu und bringt das Frühstück, als von Draußen aufgeregt die Magd die Bühne stürmt… Halt! Wer sagt ihr denn, wann sie genau hereinzustürmen hat? Und wer hat das Frühstück gerichtet, den Kaffee gekocht, die Zeitung bereitgelegt? Für all das und vieles mehr gibt`s die Inspizienz.
Man kann es sich ja gut vorstellen, dass es hinter der Bühne reichlich chaotisch zugeht: Die Darsteller haben Lampenfieber, der Regisseur hat immer neue Einfälle, die Requisiten müssen zur rechten Zeit am rechten Platz sein…Hier muss einfach jemand Ruhe und Überblick bewahren und sein Organisationstalent effektiv einsetzen. Dafür wird man dann auch von allen geliebt und gedrückt, denn jeder Schauspieler weiß, dass er auf der Bühne nur so gut sein kann, wie dahinter gearbeitet wird.
Sie haben Interesse und wollen zu den „guten Geistern“ bei der Volksbühnen-Inspizienz gehören? Wir freuen uns auf Sie!
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Technik
Freilandschaft mit Biergarten, Almhütte, modernes Wohnzimmer, Bauernstube, Räuberhöhle oder Hotel-Rezeption – jedes Stück braucht ein Bühnenbild (oder auch mehrere, wenn es an verschiedenen Orten spielt). Dessen entsprechende Planung und die dafür notwendigen Kulissen und Möbel herzurichten oder anzufertigen (und auch in Schuss zu halten) ist aber nur ein Teil der umfangreichen Anforderungen, die an die „Technik“ der Volksbühne gestellt werden. Licht und Ton müssen ebenso exakt passen wie Geräuschzuspielungen und schließlich muss ja auch jemand den Vorhang ziehen.
Bei alldem sind Einfallsreichtum, Improvisationstalent und handwerkliches Geschick gefragt, aber auch Engagement und Freude an der Teamarbeit. Die derzeit sechs Bühnentechniker/Innen sind eine verschworene Truppe und haben schon so manches Stück mit ihren gestalterischen Fähigkeiten erst so richtig zum „Highlight“ gemacht.
Gerne aber hätten sie noch Verstärkung: Männer und Frauen gleich welchen Alters, die zupacken wollen, sind herzlich willkommen.
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